Petra Sela

(vormals Renate Niedermaier) 1947 in Wien geboren, wo sie auch lebt. Seit den 90-er Jahren schriftstellerisch und bildnerisch tätig, brotberuflich bis 2002 an der Universität Wien / Institut für Philosophie. Organisation, Leitung und Moderation kultur- und literaturkritischer, sowie wissenschaftlicher Veranstaltungen. Gründerin und 13 Jahre Leitung des Verlages Edition Doppelpunkt, gemeinsam mit Rudolf Svoboda Leitung der Wort+Bild Galerie, Wien etc., 2010 Gründung der Österreichischen Haiku Gesellschaft und seither Vorsitzende; im Vorstand bei arteMIX, Österreichischer Schriftsteller/innenverband, Verein für Komparative Philosophie und Interkulturelle Bildung, Erika Mitterer Gesellschaft.
Fachbereiche: Collage, Installation, Grafik, Linolschnitt, Aquarell, Acryl, Buch-, Buchumschlagsgestaltung 

Hauptanliegen: Einheit des Universums, Aufzeigen, Bewusst-Machen des Daseins.

2002 stellte Petra Sela die Serie „Universum“, Grafiken/Mischtechnik aus. Dazu Ausschnitte aus der Werkbeschreibung von Dr. Waltraud Schwarzhappel, Kunsthistorikerin:
„… Diese Bilder zeigen eine subtile Mischung aus Reduktion und Fülle, aus Einheit und Vielheit, aus Offenheit und Verbindung. Sorgsam, sauber, klar und zügig gearbeitet zeugen sie von einer langen inneren seelischen wie mentalen Vorbereitungs- und Reifezeit sowie von einer sicheren, bereits selbstbewussten Hand, denn es kann nicht korrigiert werden. 
Die Serie stellt gleichsam das geordnete Chaos dar, die sich selbst organisierende lebende Struktur als grundlegendes Muster des Universums. Mikrokosmos-Makrokosmos, die Einheit des Universums –  Polarität und Unendlichkeit … immer wieder verschreiben sich die Künstler diesen großen Themen … ich kenne keinen, dem es um Banalitäten gehen würde. Daher ist die Kunst und ihre Wissenschaft wohl berechtigt dem Bereich der Philosophie zugeordnet, denn es geht immer um Erkenntnis im höheren Sinne. …“

2003     Ehrenkreuz der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst
1999     Theodor Körner Förderpreis

Zahlreiche AUSSTELLUNGEN seit 1990.
Letzte Einzelausstellung 2012 „Freude tritt in den Tag“ in der Kunstwerkstätte arteMIX, Wien

ABBILDUNG:
„Yguazú / Großes Wasser“, 175 x 65 cm, Papiermaché auf Leinwand, Mischtechnik, 2014.
Das Bild wurde 2014 im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung arteMIX in Wien, 
Wasserturm-Favoriten ausgestellt.

Portugiesische Schreibweise Iguaçu, im Spanischen Iguazú, Guaraní (indogene Bevölkerung): Yguazú/großes Wasser ist ein ca. 1.320 km langer Fluss in Südamerika. Sein Unterlauf mit den berühmten Iguazú-Wasserfällen ist Teil zweier Nationalparks und seit 1984 (Nationalpark Iguazú, Argentinien) bzw. 1986 (Nationalpark Iguaçu, Brasilien) auch UNESCO-Weltnaturerbe.
In dem Werk soll die elementare Energie und vielseitige Bedeutung des Wassers aufgezeigt werden.
Das Wasser, kurz: Landschaft, Grenzen schaffend, Grenzen durchbrechend, Lebensspender und Grab – ewiger Kreislauf des Lebens. 

Portraitfoto privat.

KONTAKT:
www.petra-sela.com, E-Mail: petra-sela@gmx.at, Mobil: 0699 1 925 77 91