Erich Frey

„ Die Liebe ist der Lebensantrieb bei mir, das ist übergeordnet über allem Tun …“

Geboren 1943, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Wien. 
Mitglied der BVÖ, des Künstlerbundes Mödling, der XYCRON, der Gemeinschaft bildender Künstler, Kunstplattform arteMIX.
Studienaufenthalte: Griechenland, Liechtenstein, im ehem. Jugoslawien, Italien, Australien und Kanarische Inseln.
Ankäufe des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.

Als Beobachter, nicht Identifizierter, befindet sich Erich Frey im steten Dialog mit der Welt (oder genauer gesagt mit den Welten: Außenwelt – Innenwelt – feinstoffliche Welt) welche in der Folge künstlerisch verwandelt wird, wobei sein individueller kreativer Erkenntnisprozess  geistig-spiritueller Natur ist. 
Die enge Beziehung Erich Frey‘s zur Natur spiegelt sich in seinem Werk in der Formulierung geistiger Landschaften, Körperlandschaften, Seelenlandschaften oder kosmischer Landschaften. 
Von der zartesten, ätherischen Bleistift- oder Buntstiftzeichnung  über vielteilig-abstrakte, starkfarbige Ölmalerei oder kleinformatige, konzentriert-symbolhafte Schablonendrucke über samtig-tiefschwarze, dynamisch-erzählerische Kreidezeichnungen bis hin zu feinsinnigst farb-graphisch gestalteten subtilen Blättern, bedient er sich zahlreicher Mittel und Medien um Unsichtbares fühlbar zu machen und die tiefe Botschaft seines künstlerischen Schaffens zu transportieren.  
Dabei handelt es sich um das Verwobensein von Mikrokosmos und Makrokosmos, geistiger und materieller Sphäre, verschiedener Dimensionen und Realitäten. Es geht hierbei immer wieder um Einheit und  Polarität, um verschiedene Seins- und Bewusstseinsebenen, um die Zyklen von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt, um den abrollenden Lebensfilm des Menschen. Erich Frey beschreitet meist zwei Wege gleichzeitig – den Weg vor der Natur und den Weg in seiner eigenen Natur – so entstehen abstrakte Werke parallel zu Naturdarstellungen.
Erich Frey arbeitet fast immer in Zyklen und pflegt ein Thema gänzlich auszuloten.  
Immer bildet der geistige Inhalt den Ausgangspunkt. 
Aus seiner Hand entwickelt sich eine ruhige, gehaltene Kunst, die aber wach ist und organisch-sanft, doch zäh entfaltet, eine stille Lebendigkeit verkörpert. Sein  individueller künstlerischer Duft ist feminin, zart und subtil. Die Form ist immer klar und ausgewogen, mit einer inneren Konzentration. Dadurch 
werden seine Bilder zu Kraft- und Heilungsbildern. 

Dr. Waltraud Schwarzhappel
Kunsthistorikerin

ABBILDUNGEN:
„Ein anderer Planet“ Linolschnitte 49 x 42 cm, 2008

Fotos privat.

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